Konzept

Pädagogisches Konzept

Im täglichen Umgang stehen die individuellen Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund. Ziel ist es, dass die Kinder sich in der Einrichtung wohl fühlen und sich entsprechend ihrer Persönlichkeiten entfalten können. Jedes Kind wird mit all seinen Stärken und Schwächen individuell gesehen.

Die Neugier und die Interessen jedes Kindes werden entsprechend seines Alters gefördert. Bewusst spielerisches und spannendes Vermitteln von Wissen sorgt dafür, dass der Spaß am Lernen erhalten bleibt.

Die Erzieherinnen vermitteln den Kindern ein alltagstaugliches Basiswissen. Dabei greifen sie deren Ideen und Fragen auf und erarbeiten mit ihnen aktuelle Themen (z. B. Ist der Jupiter der größte Planet, welche Länder grenzen an Deutschland, welche Obstsorten wachsen auf Bäumen, Büschen, über der Erde, usw.).

Im Rahmen der Verkehrserziehung überqueren die Kinder – unter Aufsicht der Erzieherinnen – selbständig die Straße, werden sich möglicher Gefahrenquellen bewusst und lernen die Bedeutung der Verkehrsschilder.

Gute Zusammenarbeit, gegenseitige Akzeptanz und großes Verständnis zwischen Erzieherinnen und Eltern sind essentielle Grundlage der täglichen Arbeit.

Die pädagogische Entscheidungskompetenz liegt dabei alleinig bei den Betreuern.

Nebenbei achten sie darauf, Eltern den Kindernest-Alltag im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu erschließen und Inhalte, Ziele sowie methodisches Vorgehen transparent zu machen.

Freies Spiel

Kinder brauchen „Erprobungsfelder“, in welchen sie Erfahrungen sammeln können. Hierbei entwickeln sie ihre Basiskompetenzen. Das wichtigste „Erprobungsfeld“ ist die Freispielzeit.

Im Kindernest gibt es deshalb viel Zeit zum freien Spiel. In unterschiedlichsten, von den Kindern im Spiel entwickelten Rollenspielen können sie ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Sie leben Ideen aus, verarbeiten Erlebnisse und lernen auf den Anderen einzugehen. Sie erfahren dabei sowohl die eigenen Grenzen als auch die Grenzen der anderen.

Durch den großen Freiraum, den das Kindernest dank seines Konzepts ermöglicht, lernen die Kinder auch mit unangenehmen, aber ehrlichen Gefühlen wie Frust, Ärger, Wut und Trotz umzugehen.

Sozialverhalten

Ein besonderes Augenmerk gilt dem sozialen Umgang der Kinder untereinander. Die Kinder erleben, wie sie in einer Gruppe akzeptiert werden. Sie lernen, eigene Wünsche mit denen anderer Kinder zu vereinbaren. Sie bekommen Grenzen durch andere Kinder gesetzt und lernen, eigene Grenzen zu erkennen und durchzusetzen. Auf diese Weise entwickelt jedes Kind Verhandlungsgeschick und Konfliktfähigkeit. Klare Regeln und Konsequenzen, die im Kindernest gelten, unterstützen sie dabei.

Kommt es in einem Konflikt zu einer Krise, welche die beteiligten Kinder selbst nicht lösen können, greifen die Erzieherinnen unterstützend ein. Allgemein erfahren die Kinder durch die Erzieherinnen Respekt, Achtung, Offenheit und Humor. Auf diese Weise lernen sie, diese Qualitäten auch in den Umgang untereinander einzubringen.

Durch die altersmäßige Mischung der Kindergruppe erlernen die Kinder zudem, Rücksicht zu nehmen auf die jeweils Großen oder Kleinen. Sie werden angeleitet, aufeinander zu achten und sich gegenseitig zu unterstützen.

Weitere Qualitäten, die das Kindernest vermittelt, sind aufeinander zuzugehen und sich gegenseitig Trost zu spenden. Auch das miteinander Kuscheln findet genügend Raum.

Hier das ausführliche Konzept als Download
Konzept_Kindernest_Schwabing2.pdf
PDF-Dokument [147.0 KB]

Kindernest Schwabing

Heßstr. 88

80798 München

 

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